17.09.2018

werk-Kunst im Architekturforum Zürich

Seit Januar 2018 bestreitet die Malerin Maria Pomiansky die Titelblätter von werk, bauen + wohnen. Aktuell gibt es die Möglichkeit, ihre Gemälde im Original zu sehen: Im Schaufenster des Architekturforums Zürich, vom 18. bis zum 24. September. Und zwar nicht nur die schon bekannten, die als Cover gedruckt worden sind, sondern zugleich ihre Varianten, die malerisch ebenso gut sind.

Maria Pomiansky malt oft den städtischen Alltag, etwa die Silos, Viadukte und Bürohäuser rund um ihr Atelier in Zürich-West. Ihre Kunst ist eine unmittelbare Auseinandersetzung mit dem realen Leben und dem städtischen Raum. Für werk, bauen + wohnen ist sie gereist, hat am Rand von Bellinzona gemalt, im Freiburger Bauerndorf Cressier, in der Winterthurer Leimenegg, in Basel oder auch im vorarlbergischen Schlins.

In Moskau geboren und in Israel aufgewachsen, hat sie in Jerusalem und Zürich Kunst studiert. Nach Anfängen in der Konzeptkunst gelangte sie mit der israelischen Künstlerbewegung New Barbizon zur Malerei, die mit dem Namen des impressionistischen Künstlerdorfs ihr Programm umschreibt. Es sind Künstlerinnen russischer Herkunft, die in einer ungebrochenen Maltradition aufgewachsen waren und diese nun – erweitert um die Erfahrung abstrakterer Kunstrichtungen – wieder aktivierten, um einen direkten Ausdruck und Weltbezug zu erzielen. Für eine Woche ist Maria Pomianskys Malerei in Zürich zu sehen. Anlässlich der von werk, bauen + wohnen und dem Architekturforum Zürich organisierten Podiumsdiskussion «Ersatzneubau – Neuer Inselurbanismus?» am 18. September wird die Künstlerin persönlich anwesend sein.

— Daniel Kurz

Diskussion
Ersatzneubau – neuer Inselurbanismus?
Dienstag 18. September, 19 Uhr
Architekturforum Zürich

Mit:
Katrin Gügler, Direktorin, Stadt Zürich, Amt für Städtebau
Jörg Lamster, durable, Planung und Beratung
Christian Schmid, Professor für Soziologie, ETH Zürich
Adrian Streich, Adrian Streich Architekten

Moderation:
Daniel Kurz, Chefredaktor, werk, bauen + wohnen
Caspar Schärer, Architekturforum Zürich, Generalsekretär BSA

© Katrin Zbinden
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