20.11.2018

Baukulturdebatte in Bern

Herbstzeit heisst immer auch: Veranstaltungszeit. Dabei kommt natürlich auch das grosse Thema des Jahres nicht zu kurz: die Baukultur. Jeder würdigt sie als abstraktes Gut, doch an der real existierenden Baukultur scheiden sich die Geister. Der BSA hat den umstrittensten Exponenten der Baukultur, den jungen Denkmälern, eine Wanderausstellung gewidmet, die an zehn Stationen Halt gemacht hat und nun im Winterschlaf harrt. Die BSA-Ortsgruppen sind nach wie vor aktiv, um die Deklaration von Davos, die Bundespräsident Alain Berset Ende Januar dieses Jahres von den europäischen Kulturministern unterzeichnen liess, mit Inhalten zu füllen. So organisiert der BSA gemeinsam mit dem SIA am 12. Dezember eine Wertedebatte, die sich um die Fragen dreht: Was bedeutet diese Deklaration für die Schweiz? Wie soll diese hohe Baukultur aussehen? Was ist das überhaupt, Baukultur – und wer sagt, was hohe Kultur ist und was nicht?

Nach einer Begrüssung durch Sektionspräsident Patrick Thurston stellt Oliver Martin, Leiter der Sektion Heimatschutz und Denkmalpflege im Bundesamt für Kultur zuerst die Deklaration von Davos vor und steigt dann in die Podiumsdiskussion mit dem Philosophen Georg Kohler und dem Kunsthistoriker Stanislaus von Moos. Die Moderation übernimmt Caspar Schärer, Generalsekretär des BSA. Mit Kurzbeiträgen auch mit von der Partie sind: Andreas Sonderegger (pool), Gordian Blumenthal (Capaul & Blumenthal) aus Ilanz und Christoph Schläppi aus Bern.

— Roland Züger

Wertedebatte Baukultur zum Europäischen Kulturerbejahr 2018
12. Dezember 2018, 19 bis 21 Uhr
Kornhausforum Bern

© BSA-FAS
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