Zoning plans are vital planning instruments. When they were invented around a hundred years ago, cities and towns were still colourful potpourris, but also loud and polluted. Living in green surroundings was healthier. Functional disaggregation solved some of the -problems, but at the same time created new ones: dormitory towns, deserted commercial districts, long distances. Land is a rare and pricy commodity in today’s cities, whereby scarce land reserves for housing and public -occupancies also act as a motor for uncon-ventional solutions. One approach that has the- potential to generate synergies is stacking. Nevertheless, hybrid buildings present numerous challenges, in the sense that multiple needs and demands collide in scant spaces. In Zurich a school recently moved into an eight-storey office building and recently people have begun living over a tram depot. The upshot? Land-saving and mixed planning enhances variety and de-nsity. Vacant spaces can be used in a hybrid way, successfully challenging customary -occupancy schemes.
Two co-joined high-rise towers in the Northern Quarter of Brussels illustrate these new, complex ideas about the city, reweaving existing architectural stock. The ZIN project is the result of an upstream planning process, using the revamping of a mono-functional urban neighbourhood as a think-tank laboratory. The development above the Hard tram depot in Zurich was a similarly iterative process: it took 35 years, numerous planning attempts and a public -controversy about the pros and cons of high-rise building before the current solution was reached, with approximately 550 people now housed perched on top of an infrastructural public-transport node. Even today, these types of sta-cked, mixed-use proposals still resonate with the aura of that city of all cities — New York — as the archetype for such daring leaps in -urban scale. The architect and debut-author -Simon Rott was there and shared his thoughts about the phenomenon. Then, a prime example of an architectural-cultural transfer from the 1930s is the Rialto. As an urban hybrid, it imported metropolitan ideas from overseas and broke them down to the local scale of Basel, combining a swimming pool with ap-artments, offices with restaurants. Last but not least, we’ve taken the opportunity to talk to the municipal urban planners themselves in order to get a -direct impression of what the future of mixed-use urban planning holds in store.
Mit dem Projekt ZIN transformierten 51N4E und l’AUC zwei Türme samt zwischengestecktem Neubau im bisher monofunktionalen Büroquartier Nord in Brüssel. Obwohl nicht so viel vom Bestand erhalten werden konnte wie geplant, entsteht durch das Schichten von Büros, Wohnen, Hotel und öffentlicher Sockelzone eine neue, urbane Vielfalt. Artikel lesen
Das Tramdepot Hard in Zürich von Morger Partner macht es vor: Infrastrukturen müssen keine blinden Flecken auf dem Stadtplan sein. Kombiniert mit bezahlbaren Wohnungen, Gewerbe, Büros und begrünten Freiräumen tragen sie aktiv zu einem lebenswerten und durch mischten Umfeld bei. Die Stapelung brachte aber auch grosse statische, geometrische und ökonomische Herausforderungen mit sich.
Trotz Wirtschaftskrise schwappte die New Yorker Grossstadteuphorie Anfang der 1930er auch nach Basel über: Mit dem Rialto entstand ein gemischt genutztes Hallenbad mit Läden, Café, Büros und Wohnungen. Der kürzlich abgeschlossene Umbau durch Reuter Architekten hat den Nutzungsmix neu kuratiert. Die Struktur des Hauses hat sich dabei als flexibel und dauerhaft erwiesen.
In seinem preisgekrönten Erstlingstext reflektiert Architekt Simon Rott seine New-York-Reise: Trotz geografischer Grenzen entfaltet Manhattan scheinbar endlose Möglichkeiten. Überraschend: Die Insel ist genauso gross wie Zürich – beide Städte zeigen die Kunst, ihre Begrenzung als Ressource zu verstehen.
Nutzungshybride entstehen, wenn Flächen knapp sind: Schule über Supermarkt, Büros über Feuerwehr. In guten Fällen entstehen durch Nutzungsmischung Synergien und eine belebende Vielfalt. Wir zeigen Beispiele aus Basel, Bern, Fribourg, Genf, Winterthur und Zürich.
Im Sinne einer nachhaltigeren und zirkulären Bauwirtschaft muss Re-use das neue Normal werden. Zeit also, es nicht nur als Wiederverwendung von Bauteilen zu verstehen, sondern als umfassende, gesellschaftliche Praxis. Zur Debatte stellt Philippe Simay, Dozent für Philosophie und städtische Kultur, eine philosophische, historische und politische Betrachtung zum Re-use.
Hochschulen beziehen sich immer weniger auf Standard-Konstruktionsfibeln, sondern produzieren eigenes Wissen und teilen dieses fleissig in Publikationen. Drei davon stellen wir vor: Made of Solar, Mass Made Units – Studies on Assemblies und The Art of Connecting. Zudem empfiehlt die Redaktion Grüne Dächer sowie A Moratorium on New Construction.
Der Ringturm in Wien widmet Heinrich Kulka, dem österreichischen Architekten und der rechten Hand von Adolf Loos, eine Ausstellung. Die Architectural Association in London beschäftigt sich mit den Aufnahmen des zeitgenössischen Architekturfotografen Max Creasy. Dort zu sehen sind Werke hiesiger Büros wie Sauter von Moos, Weyell Zipse oder Lütjens Padmanabhan.
Das von Blerta Axhija und Nina Guyot gegründete Kollektiv erforscht an der Schnittstelle von Architektur und Stadtplanung kollektive, experimentelle Praktiken. Mit dem Verein PAV living room aktiviert es durch performative Interventionen urbane Gebiete in Genf, die sich in Phasen des Übergangs befinden. Artikel lesen
Das Restaurant am Caumasee, entworfen von der Architektin Corinna Menn, scheint über dem Terrain zu schweben. Die raffinierte und expressive Konstruktion aus Holz, Beton und Stahlmacht die Einkehr im Gasthaus zum Erlebnis – nicht zuletzt durch den freien Blick über den vielbesuchten See hoch über Flims.
Nach drei Jahren ist es wieder so weit, die Preisträger des Architekturpreises Kanton Zürich stehen fest. Drei Auszeichnungen und «den Grünen Leu» vergab das Komitee. Wir berichten von den Jurierungstagen, die unter anderem um die Frage kreisten: Was bedeutet «Nachhaltigkeit» heute?