9 – 2013

Campus and City

As a place of cultural and political life the university district belongs to the European city. In the post-war era the alternative American model, the campus as a detached community of students and teachers, seemed to offer a suitable model for the expansion of democratically organised, growing European universities. The expanding city has long since engulfed these satellites and their density has been increased by the construction of both residential buildings and private technology centres. Private funding is becoming increasingly important and the pressure to manage building stock economically is also growing. Universities now act like private real estate developers: the EPFL Lausanne, for example, employs the services of star architects in order, within a global market, to attract research money and mobile research elites. As the reports in this issue show, in Barcelona and New York similar motives have led universities in central urban districts to expand in order to profit from the image of the city. 

Gerüst und Gefüge

Neubau Fachhochschulzentrum St. Gallen von Giuliani Hönger

Tibor Joanelly

Mit seinem Hochhaus gibt sich das Fachhochschulzentrum St. Gallen von Giuliani Hönger Architekten als öffentlicher Bau in der Stadtsilhouette zu erkennen. Vier Hochschulen mit über 3000 Studierenden werden hier zusammengeführt. Wir analysieren die Architektursprache des repräsentativen Baus.

Aus dem Campus in die Stadt

Universitäten bauen in New York

Susanne Schindler

Amerika – die historische Heimat des Campus' entdeckt die Innenstadt als Hochschulstandort neu. Vier grosse Hochschulen – Columbia, NYU, das bislang ländliche Cornell und die New School – konzipieren grosse Neubauten in Manhattan. Dabei setzen Sie auf Attraktion des städtischen Umfelds und auf die Nähe zu Hightech-Unternehmen.

Uni findet Stadt

Der verstreute Campus: die UPF in Barcelona

Markus Jakob

Seit den 1990er Jahren entwickelt sich die junge Universität Pompeu Fabra mitten im Zentrum von Barcelona. Mit sensiblen Umbauten und hochrangigen Neubauten setzt die erfolgreiche Hochschule auch architektonische Zeichen im Stadtgefüge.

WG mit Aussicht

Wohnhäuser für Studierende in Luzern und Genf

Daniel Kurz

Wohnheim, Studio oder Wohngemeinschaft? Der Wohnungsbau für Studierende folgt verschiedenen Modellen. Zwei neue Projekte, die beide auf dem Prinzip der WG beruhen, könnten kaum verschiedener sein: Ein Hochhaus im Zentrum von Genf von Lacroix Chessex und eine Wohnsiedlung von Durisch + Nolli in einem Luzerner Wohnquartier.

Lernzonen an Bahnkorridoren

Zwei Neubauten der FHNW in Olten und Brugg-Windisch

Inge Beckel, Alexander Gempeler und René Rötheli (Bilder)

In Brugg-Windisch und in Olten gehen die ersten zwei Campusanlagen der Fachhochschule Nordwestschweiz in Betrieb. Eine schlichte und kompakte «Denkfabrik» ist die Lösung am Bahnhof Olten; ein multifunktionaler Bau mit Wohnungen und Geschäften beherbergt den neuen Hochschulsitz in Windisch.

Studieren auf der Treppe

Das Amsterdam University College von Mecanoo

Anneke Bokern, Christian Richters (Bilder) 

Harte Schale, weicher Kern: Das Amsterdamer University College von Mecanoo setzt für sein interdisziplinäres Curriculum auf offene Lernlandschaften, die zum informellen Austausch einladen. Unter dem diagonal gesetzten Schrägdach öffnen sich Lernzonen, Lounges und weite Treppenräume zum spontanen Wissensaustausch.

Nachrichten

Philipp Carrard tritt nach mehr als 40 Jahren an der ETH Zürich und über 200 Ausstellungen in den Ruhestand. Ausserdem: Bürgerliche fordern gemeinnützigen Wohnungsbau.

Ausbildung

Von ihrer Lehrtätigkeit im Ausland brachten Schweizer Architektinnen und Architekten oft neue Ideen für den Architekturunterricht nach Hause. Pia Simmendinger folgt den Spuren der Auswanderer.

Wettbewerb

Bassicarella Architekten aus Genf bauen den neuen Hochschulstandort der SUPSI am Bahnhof Mendrisio. Sebastiano Giannesini erläutert die Ausgangslage und das Siegerprojekt.

Markt

Warum sind Eigentumswohnungen für den Ersteller rentabler als Mietwohnungen? Marcel Scherrer erklärt die Unterschiede.

Mit Glas mauern

Glasbausteine heute

Barbara Wiskemann

Transluzente Aussenwände aus Glasbausteinen lassen sich unter den geltenden Energievorschriften nur schwer realisieren. Spezialisierte Firmen bieten heute gesetzeskonforme Steine – Roger Boltshauser verbaut sie in einem Neubauprojekt für die ETH Zürich. 

Haus mit vielen Benutzeroberflächen 

Haus mit vielen Benutzeroberflächen

Christian Marquart, Thies Wachter (Bilder) 

Gigon/Guyer bauten in Rorschach einen gläsernen Firmensitz für den Schraubenkönig Reinhold Würth. Der schimmernde Verwaltungsbau am See ist zugleich Kunstmuseum, Kongresszentrum – und Handwerkermarkt.

Nuancen des modularen Bauens

Verwaltungsbau Stahlton Bauteile

Rafael Ruprecht, Dominique Marc Wehrli (Bilder) 

Für die Firma Stahlton Bauteile in Frick entwarfen Graber Steiger Architekten einen sinnfälligen Verwaltungsbau mit bildhafter Ausstrahlung. Die Direktheit der Konstruktion und die experimentierfreudige Verwendung der werkseigenen Materialien verweisen auf die Tätigkeit der Firma.

werk-material 13.03 / 620

Geschichtete Hallen

Raya Badraun, Barbara Bühler (Bilder)

Gemeindewerkhof Neugrüt in Balzers von Ivan Cavegn, Cavegn Architektur, Schaan

werk-material 13.03 / 621

Geschichtete Hallen

Eva Stricker, Michael Egloff (Bilder)

Werkhof Feuerwehr und Tiefbauamt in Herisau von Beat Consoni AG, St. Gallen

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