
Urban gardening has been a trend for a considerable time already, leading to the development of an allotment garden hype. In Zurich, the waiting time for an allotment is now around two years. Historical parks such as the Englische Anlagen in Bern are being assiduously renovated and numerous private initiatives like “mein Baum dein Baum” in Basel, are sprouting up. All of which goes show that gardens are being appreciated more again. Might this have something to do with sensual experiences one has there?
If one believes Hans von Trotha’s thesis the garden has always been a medium. In his new book Der Garten: Seine Geschichte in 333 Bildern (Hatje Cantz, 2024) Trotha takes a stroll through gardens, bringing with him wonderful historical illustrations. Gardens make you happy, he promises. His path leads from the origins in the Garden of Paradise, through the villa gardens of the Renaissance, French and English landscape gardens, and Claude Monet’s Luncheon on the Grass to the territory of the lawn mower.
To follow Trotha’s path, today, too, the garden illustrates our relationship to nature. And, given the threats to biodiversity and the problems caused by summertime heat the garden has much to offer. It creates an agreeable microclimate around the house, plants provide shade and lower the temperature through evaporation. As a place to withdraw to the garden creates a sense of wellbeing, even just a view of a green planted space can calm the nerves and lower the blood pressure. And we have not even arrived at the magical moment when plants sprout out of the earth in spring. The garden, or the balcony as its reduced form, creates a connection between inside and outside and is therefore a cen- tral element for architecture. Typologies such as the villa are inconceivable without a garden.
In this issue we explore the periphery of the discipline of architecture: the interface to landscape architecture. In our issue “Building and Tree” we have already shown how architecture can benefit when it takes plants into account. Now, in our spring issue, we are continuing this process of growing together and we show how the garden can benefit a house: as a front garden, roof garden, garden courtyard, terraced garden and, in a private garden, as a laboratory for experiments.
Der Vorgarten des Natural History Museum in London ist gleichzeitig auch dessen erster Ausstellungsraum. Seit der Umgestaltung durch Feilden Fowles und J&L Gibbons Landscape Architecture sind entlang geschlungener Pfade anschauliche Exponate zur Erdgeschichte ausgestellt. Der Garten ist Ort der Vermittlung und lädt zur Rast ein. Originaltext
Am Ende einer drei Jahrzehnte währenden Umgestaltung stand der Garten als Ort der physischen und sinnlichen Anteilnahme. Der Landschaftsarchitekt Dieter Kienast erprobte auf dem Grundstück seiner Familie im Zürcher Stadtquartier Wollishofen seine gestalterischen Ideen vom Naturgarten bis zum ästhetischen Resonanzraum. Manches davon findet sich in seinen prägenden Projekten der 1990er Jahren wieder.
Im Zentrum der Bundesgartenschau in Mannheim stand 2023 das Spinelli-Areal am Stadtrand. Wo früher die US-Armee einen Stützpunkt hatte, sollte mit der Schau die Stadtentwicklung vorangetrieben werden. Das Berliner Büro Hütten & Paläste baute eine Lagerhalle zu einem nutzungsoffenen Gartenraum um, in dem sich Pflanzen wie Menschen wohlfühlen können.
Die Gemeinde Buchs (Aargau) ist ein lebendiger Ort, der wächst - und in Folge auch der Bedarf an Kindergartenplätzen. Deshalb beauftragte die Gemeinde die ALHO Systembau AG mit der Erweiterung des bestehenden Kindergartens.
Ein versiegeltes Flachdach war Ausgangspunkt für eine grüne Umnutzung. Als Resultat eines partizipativen Prozesses schufen SLA Landschaftsarchitekten Aufenthaltsbereiche für ein Studierendenwohnheim. Indem sie Stauden und Sträucher pflanzten und Sitzbereiche einrichteten, entstand eine Dach-Oase. Artikel lesen
Eine dichte Siedlung in der Agglomeration erfordert eine präzise Abstufung von privaten und öffentlichen Aussenräumen. In Rapperswil-Jona hat das Büro Raumfindung 24 Wohneinheiten mit Gärten und zwei Plätzen entworfen, die Zwischenraum Landschaftsarchitektur mit der Bepflanzung treffend weiterformuliert hat.
Einfach bauen ist in aller Munde. Doch wie beeinflusst der Verzicht auf gewohnte Standards die Zufriedenheit der Bewohnerschaft? Dass deren Gebrauch Auswirkungen auf den Energieverbrauch hat, wird im Beitrag von Anne Niemann deutlich.
Neben dem Lonza-Hochhaus in Basel sollen zwei neue Wohntürme von Miller & Maranta entstehen. Sarah Barth ordnet das Ergebnis des Studienauftrags ein und sagt, warum das Projekt ein Erfolg für die Basler Wohnpolitik ist.
Im Centre Pompidou in Paris ist derzeit eine grosse Hollein-Retrospektive zu sehen – viele der selten gezeigten Werke stammen aus den eigenen Archivbeständen. In Winterthur richtet eine Ausstellung die Aufmerksamkeit auf Sand als Rohstoff Nummer eins des Bauwesens. London ruft mit einer Schau von Material Cultures zu Baustoffen des Waldes.
Die Postmoderne ist Geschichte. Entsprechend steckt der Tagungsband Denkmal Postmoderne die Voraussetzungen für die Denkmalwerdung dieser Epoche ab. Auch die beiden Publikationen Ad Hoc Baroque und Hammer 1 befassen sich mit Ausprägungen der Postmoderne in Belgien und der Schweiz und wie wir heute auf sie schauen.
Ideen, die nicht erklärt werden müssen, suchen die beiden jungen Architekten Valentin Surber und Simon Knaus in ihren Projekten. Zwei Genossenschaftshäuser am Ortsrand von Heiden im Appenzellerland sprechen als schlichte, wohnliche Holzbauten für sich. Artikel lesen
Auf dem Zwhatt-Areal in Regensdorf kehrt Leben ein. Auf erfrischende Weise durch die Pensimo Management entwickelt, lassen die fertiggestellten Bauten eine erste Einschätzung zu. Lütjens Padmanabhan bauten ein programmatisches Terrassenhaus und zeigen damit, wie architektonische Wertigkeit und preisgünstiges Wohnen zusammenfinden.