Advertorial from 7/8–2026

Leuchtturm der Nachhaltigkeit

Umbau Mühle Grüsch von Ritter Schumacher

Redaktion werk, bauen + wohnen im Auftrag von EgoKiefer

Seit 1939 ist es Teil der Silhouette im Bündner Bergdorf Grüsch: das dreissig Meter hoch aufragende Silo der Getreidemühle. Seit kurzem wird darin gewohnt. Die Transformation durch das Churer Architekturbüro Ritter Schumacher ist ein bemerkenswertes Projekt des zirkulären Bauens.

Kunst im Wohnzimmer

Lange stand die Mühle still, und Grüsch benötigt dringend Wohnungen. Denn durch den Zuzug von Maschinenbau-Hightech-Firmen sind neue Arbeitsplätze entstanden. So wurden auf dem Areal jüngst 52 neue Wohnungen realisiert. Die meisten davon befinden sich im Turm; 37 Kleinwohnungen mit 1,5 bis 3,5 Zimmern sind auf den elf Etagen gestapelt. Alle mit beeindruckender Aussicht auf das Alpenpanorama. Daneben liegen unter dem Satteldach des ehemaligen Hauptgebäudes der Mühle heute 15 Loftwohnungen grösseren Zuschnitts. Darin blieben einige Oberflächen unbehandelt. Die Graffitis aus der Zwischennutzung sind zum Kunst-am-Bau-Projekt geworden und tragen etwas Grossstadtcharme ins Prättigau.

Während dieser Viergeschosser saniert und umgebaut werden konnte, war das beim Silo aus statischen Gründen nicht möglich. Trotzdem lebt der Turm weiter: Im nahegelegenen Werk wurde der Beton geschreddert, rezykliert und danach dem volumengleichen Neubau zugeführt. Die Architekturschaffenden sind beim Projekt strikt den Regeln des zirkulären Bauens gefolgt. So erfüllt der Turm nun den Minergie-P-Standard und soll über den gesamten Lebenszyklus hinweg eine optimierte CO₂-Bilanz erreichen. Drei Zertifizierungen der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) bestätigen diesen Effort.

Gerahmte Ausblicke

Das Energiekonzept der transformierten Mühle basiert vollständig auf erneuerbaren Quellen. Eine Wärmepumpe treibt die Heizung an, der Strom stammt von den Solarpaneelen auf dem Satteldach und der Turmfassade. Bereits 1889 erhielt Grüsch als eines der ersten Bündner Dörfer Strom durch die Mühle. Nun schliesst sich der Kreis.

Die schwarzen, matt glänzenden Solarpaneele gliedern die Vertikale des Turms. Dazwischen rahmen weisse Fenster die Ausblicke in die Landschaft. Dafür kamen 270 Kunststoff-Fenster von EgoKiefer zum Einsatz. Die schlanken Rahmen des Typs EgoAllround sorgen für guten Lichteinfall, das Material ist witterungsbeständig, wartungsarm und langlebig. Zwischen den Paneelen liegen französische Fenster. Zweiteilige Fenster und Festverglasungen öffnen die Wohnzimmer zur Aussicht hin. Gerade die eingezogenen Loggien an den Ecken des Turms bieten hervorragende Ausblicke in die Tiefe des Taleinschnitts und auf die nahen Bergkämme.

EgoKiefer AG
Karlihofstrasse 7
7208 Malans
www.egokiefer.ch

Mühle Grüsch
Mühleweg 9 , 7214 Grüsch
Bauherrschaft
Gutgrün, Chur
Gesamtdienstleister
Arella Immobiliendienstleistungen, Chur
Architektur und Tragkonstruktion
Ritter Schumacher, Chur
Produkt
Kunststofffenster EgoAllround

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