Am 11. September hat der Architekturpreis Kanton Zürich 2025 im Konzertsaal des Toni-Areals seine Gewinnerinnen und Gewinner gefeiert. Noch nie haben so viele Architekturbüros und Bauherrschaften ihre Projekte eingereicht: 160 Beiträge belegen, wie engagiert im Kanton Zürich über gute Bauten nachgedacht und diskutiert wird. Die achtköpfige Jury wählte nach intensiven Gesprächen und einer zweitägigen Exkursion vier Projekte für eine Auszeichnung, vier für eine Anerkennung und vergab zudem der Sonderpreis «Der Grüne Leu» für besonders ökologisches Bauen. Gewürdigt wurden das Hochhausensemble Leutschenbach in Zürich, das Schulhaus Wallrüti in Winterthur, die gesamtsanierte, denkmalgeschützte Siedlung «Im Birkenhof» in Zürich sowie die provisorischen Sportbauten, die bereits an unterschiedlichen Orten im Kanton zum Einsatz kamen. Das Wohnhaus D auf dem Hobelwerk Areal in Winterthur überzeugte mit einer neuen Architektursprache mit wiederverwendeten Bauteilen und erhielt sowohl eine Anerkennung als auch den Preis «Der Grüne Leu». Der Publikumspreis ging an die Swiss Life Arena.
Die jurierten Projekte bestätigen auch in diesem Jahr: Ausgezeichnete Architektur entsteht nicht über Nacht am Zeichentisch, sondern im Dialog. Das Zusammenspiel von engagierten Bauherrschaften und Planungsteams ist dabei entscheidend. Den Herausforderungen der Gegenwart begegnet sie mit kreativem Optimismus. Wir gratulieren! Im Architekturforum Zürich sind die ausgezeichneten Projekte bis am 10.10. in einer Ausstellung zu sehen. Am 23.9. findet dort eine Podiumsdiskussion zum Thema «Architektur und Politik» statt. Die Publikation mit Fotografien von Seraina Wirz sowie einem Interview und Kurztexten von Redaktorin Jasmin Kunst ist im Shop erhältlich.