Warum nicht eine Würdigung für Bauten, die gut gealtert sind und sich bei ihrer Nutzerschaft bewährt haben?
Genau dies sucht der REAR Award: Architekturen, die über eine Generation hinweg dem Wetter ausgesetzt waren, genutzt wurden und dabei Spuren von Alterung, Transformation und Patina tragen – Gebäude, die durch Zeit, Gebrauch und Klima gezeichnet sind und dabei ihre Qualität, Präsenz und kulturelle Bedeutung bewahren.
Solche architektonischen Werke können und sollen Vorbilder sein im aktuellen Diskurs um qualitätsvolles und ressourcenschonendes Weiterbauen. Die Ausloberschaft des REAR Award, die Co-Macherin des Kontextur-Podcasts Katharina Benjamin und der Leipziger Architekt Fabian Onneken, möchte mit der ersten Ausgabe dieses Preises auf die wachsende Bedeutung dieser Aspekte in unserer Baukultur aufmerksam machen – und auch darauf, dass Umbauen und Weiternutzen nicht neu sind, aber ebenso bemerkenswert wie so manche Neubauten.
Für die Teilnahme gibt es zwei Kategorien:
Gesucht werden zum einen Projekte, die bis zum 31.12.2000 realisiert wurden und sich in Deutschland, Österreich oder der Schweiz befinden. Diese können durch ihre ursprünglichen Werksverfasser und Werksverfasserinnen sowie deren Rechtsnachfolgerschaft eingereicht werden.
Zum anderen sind alle Gebäude zugelassen, die bis zum 31.12.2025 umgebaut oder erweitert worden sind und sich in Deutschland, Österreich oder der Schweiz befinden. Einreichungsberechtigt sind die Planerinnen und Planer des Umbaus oder der Erweiterung sowie deren Rechtsnachfolgerschaft.
Die fünfköpfige, interdisziplinär besetzte Jury freut sich über zahlreiche, diskussionswürdige Eingaben. Im Beurteilungsgremium ist mit der Redaktorin Lucia Gratz auch Fachkompetenz aus dem Team von werk, bauen und wohnen vertreten.
Alles zum REAR Award hier
Einreichungsschluss ist der 9. März 2026