4 – 2012

Commons

Le pouvoir de la propriété tient tout ensemble: la société, l’état, la communauté des états. Pourtant, on ne peut plus faire semblant d’ignorer certains grincements dans la charpente. Pas une semaine ne se passe sans qu’un plan de sauvetage ne soit adopté quelque part; les sommes en jeu sont trop grandes et trop abstraites pour qu’on puisse se faire une idée de ce qu’elles représentent. S’agit-il encore de l’économie de marché dont on disait qu’elle était la forme d’organisation qui allouait les ressources de la façon la plus efficiente? Mais peut-être que le problème réside justement dans cette efficience, ou plutôt dans le profit – pas fondamentalement, mais structurellement. Quand on regarde autour de soi, on se rend compte avec un malaise croissant qu’il n’y a presque plus de domaines qui ne soient pas saisis par la recherche du profit. Cette impression est peut-être juste, mais elle n’est pas tout à fait correcte. Car l’idée séculaire des biens communs connaît actuellement un renouveau. Les biens communs sont bien connus en Suisse et ils y persistent encore, même au 21e siècle. Bien que, dans la recherche, on utilise souvent aujourd’hui le terme anglais de «Commons», le concept de base reste lié à des propriétés communes, et par-delà, à l’utilisation commune du sol, d’une source d’eau ou d’un bâtiment. Et pourtant, les „commons“ sont beaucoup plus qu’une forme particulière de possession et de propriété.

Muster und Prinzipien

Einige grundlegende Feststellungen zu Commons

Silke Helfrich

Als komplexe soziale Arrangements mit gemeinsam vereinbarten Regeln und Haltungen sind Commons weit mehr als nur eine bestimmte Eigentumsform. Basierend auf Vertrauen, Fairness und transparenten Strukturen, bieten Commons ein weites Spektrum an Organisationsformen.

Gemeinsam Zukunft bauen

Ideenwerkstatt in Moosburg (Österreich) mit nonconform Architektur vor Ort

Astrid Meyer

Die Architekten Caren Ohrhallinger, Roland Gruber und Peter Nageler bilden den Kern des Architekturbüros nonconform. Von Wien schwärmen sie mit ihrer ausgeklügelten «vor ort ideenwerkstatt» aus, um nach einem partizipativen Planungsprozess ratlosen Gemeinden zu konsensfähigen Lösungen zu verhelfen.

Kleine Netze

KraftWerk 2 in Zürich-Höngg von Adrian Streich Architekten, Zürich

Maria Zurbuchen

Mit Wohnüberbauungen wie Werdwies, Lienihof und Diener-Areal hat Adrian Streich einen wichtigen Beitrag an die klassische Wohntypologiediskussion geleistet. Beim KraftWerk 2 finden wir nicht die Essenz eines idealen oder bewährten Grundrisses, dafür wichtige Denkanstösse für neue, noch in Entwicklung begriffene Wohnformen.

Architektur der Kooperation

Zum Gedanken der Peer-to-Peer-Produktion guter Adressen

Georg Franck

Städtebau als herausragende Ensembleleistung bedarf einer Balance zwischen Konkurrenz und Kooperation sowohl von Architekten wie auch von Eigentümern. Nach dem Vorbild der Bewirtschaftung von Allmenden könnte die Gestaltung städtischer Architektur wieder vermehrt Sache mehrerer gleichberechtigter Beteiligter werden; hierzu bedarf es aber Regeln und Anreize zugleich.

Konsens im Raum

Wohnraum für Studierende in Genf von Charles Pictet Architecte, Genève

Tibor Joanelly

In Genf ist der Wohnraum knapp, besonders für Studierende. In einem politisch und städtebaulich empfindlichen Quartier hat eine gemeinnützige Stiftung mit finanzieller Unterstützung der öffentlichen Hand ein bemerkenswertes Wohnhaus geschaffen – nicht zuletzt, weil alle am Bau Beteiligten für einmal am gleichen Strang zogen.

Fetisch Aussicht

Eine Polemik gegen die Panoramasucht, frei nach Cesare Cattaneo

Caspar Schärer

Um ihrer Kundschaft Fernsicht anbieten zu können, «verrenken» Architekten und Immobilienentwickler die Häuser. Die Auswirkungen auf den Stadtraum sind nicht zu unterschätzen: Das Panorama bedroht das Städtische an sich.

Brache oder Utopia

Für eine urbane Allmend auf dem Flugplatz Dübendorf

Richard Wolff

Die Auseinandersetzung um die Zukunft des grössten Entwicklungsgebiets im Kanton Zürich ist in vollem Gang. Noch während das Militär mit der Bewältigung des Rückzugs beschäftigt ist, bewerben sich Interessenten unterschiedlichster Schattierung um das Einfahren der Friedensdividende – eine Situation, die nach neuen Denkansätzen ruft.

Annonce

Material

Transparent, aber schwer durchschaubar. Funktionelle Beschichtungen und Werkstoffkombinationen von Spezialgläsern

Wettbewerb

Bauen in der Ebene. Projektwettbewerb für die Erweiterung und Gesamterneuerung des landwirtschaftlichen Zentrums St. Gallen in Salez. 1. Preis: Andy Senn, St. Gallen

Umbauten

Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg von Lauener Baer Architekten, Frauenfeld

Ausbildung

Die historische Dimension vergegenwärtigen. Philip Ursprung im Gespräch über die Beziehung von Kunst und Architektur, von Forschung und Lehre, über den Eingang des Zeitgenössischen in das Archiv und die Neue Räumlichkeit der Schweizer Architektur.

Bauten

Subtil extrovertiert. Ausbau Stadtmuseum Rapperswil von :mlzd, Biel

bauen+rechten

Gedanken zum Positionspapier «Grundsätze zum Urheberrecht» des SIA

werk-material 02.01 / 592

Verortet oder vernetzt

Steffen Hägele

Espace pour enfants, Attalens, FR von Butikofer de Oliveira Vernay Architects (Kinderkrippe in Attalens)

werk-material 02.01 / 593

Verortet oder vernetzt

Steffen Hägele

Kinderhaus Schönberg Ost, Bern von Büro B Architekten und Planer, Bern

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