4 – 2016

Projet travail

En ce moment, les annonces de licenciements, de fermeture d’entreprises et de délocalisations de la production se succèdent en Suisse. L’abolition du taux plancher du franc suisse et les méga-fusions accélèrent la délocalisation des places de travail de l’industrie vers des pays proches ou lointains. Le maître-mot Industrie 4.0 promet de profonds changements avec l’intégration digitale de chaînes entières de production et de services. Mais un autre courant se développe en parallèle, à savoir la réimplantation de la production en ville, directement devant la porte: il s’agit de réparer ou même de fabriquer en entier des biens de consommation courante dans de petits fablabs et à l’aide d’imprimantes 3D. Lors des recherches pour ce cahier, nous avons développé la thèse que ni l’un ni l’autre de ces courants ne correspond à lui seul à ce qui nous attend. Nous sommes convaincus que ce n’est pas un hasard si nous avons visité en un cours laps de temps plusieurs bâtiments industriels qui allient la production ou la recherche appliquée avec le travail de bureau. L’innovation constamment réclamée par une telle proximité spatiale doit signifier davantage que le proverbial fétu de paille auquel l’Europe s’agrippe: derrière les Etats-Unis, notre continent est encore et toujours à la pointe dans ce domaine, et les raisons en sont profondément mentales. La tâche de l’architecture dans plusieurs des exemples présentés dans ce cahier est plurielle: comme représentation d’un projet entrepreneurial, comme relais d’innovation et comme facilitatrice directe de processus de développements au moyen d’une organisation spatiale judicieuse – on peut dire aussi: au moyen d’une typologie. L’environnement économique dans lequel les exemples présentés dans ce cahier sont nés est rude – mais il s’agit malgré tout d’une manifestation d’optimisme. Un optimisme qu’on devine aisément: que ce soit dans la petite boîte marquée par l’esprit pionnier qui s’implante dans un chantier naval abandonné ou dans l’entreprise occupant 23 000 collaborateurs dans le monde entier. Sous-jacent, quelque chose d’important semble décisif: dans tous les exemples présentés, on recherche une confrontation immédiate avec le matériau «à travailler», un lien direct entre savoir et production. Même si finalement, ce sont des robots qui vont de plus en plus se charger de la production, ce seront pour longtemps encore des hommes qui définiront comment il faut le faire. Même l’objet technique le plus simple est tellement compliqué qu’il a besoin de l’innovation humaine pour son développement et sa fabrication.

Kopf und Hand

Das Innovationszentrum von Hilti in Schaan von Giuliani Hönger Architekten

Tibor Joanelly, Walter Mair (Bilder)

Für die Liechtensteiner Firma Hilti bauten Giuliani Hönger Architekten ein Innovationszentrum in Schaan. Der langgestreckte Bau dient der Entwicklung und Erprobung neuer Produkte und Dienstleistungen. Bei der Konzeption des Gebäudes spielte die unmittelbare räumliche Nähe der verschiedenen Bereiche eine entscheidende Rolle. Dies führte zu einer hofartigen Typologie, bei der Werkstätten, Labors und offene Büroflächen die zentrale Versuchshalle umgeben.

Vom Konzept in die Realität

Eine agile und multifunktionale Arbeitswelt entsteht

Wilhelm Bauer und Jörg Kelter

An der Erstellung des Pflichtenhefts für das neue Innovationszentrum von Hilti war das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO intensiv beteiligt. Seine Experten unterziehen den fertigen Bau einem Faktencheck.

Veredelter Funktionalismus

Hauptquartier Sky-Frame in Frauenfeld von Peter Kunz, Atelier Strut

Caspar Schärer, Claudia Luperto (Bilder)

Für die Fensterbaufirma Sky-Frame bauten Peter Kunz, Atelier Strut in Frauenfeld einen neuen Produktions- und Hauptsitz. Flexibilität der Raumstruktur und gleichwertige Arbeitsplätze mit hoher Aufenthaltsqualität zeichnen den Neubau aus. Ein hängender Garten schmückt die Hauptfassade, und der Hof des Dachgeschosses steht allen Mitarbeitenden offen.

Wie ein Dorf

Industriepark für HAWE Kaufbeuren von Barkow Leibinger Architekten

Christian Marquart, David Franck (Bilder)

Beim Münchner Mittelständler HAWE, der seine Hydraulik-Systeme in einem neuen Industriepark im Allgäu produziert, sind nur noch wenige Arbeiter unterwegs. Unter dem Shed-Licht der vier Produktionshallen surren emsig Roboter und Automaten. Das Layout der Fabrik folgt präzise der Logik des Warenflusses. So sitzen die Büros, Kommandobrücken gleich, zwischen den Hallen. Von dort aus hat man alles im Blick und unter Kontrolle.

Noch ein bisschen Geduld …

Revolution durch den 3D-Druck?

Marc Frochaux

Der 3D-Drucker lässt die Träume ganz hoch fliegen: Bald schon lassen sich ganze Städte ausdrucken, heisst es allenthalben. Tatsächlich leistet die Technik bereits heute Erstaunliches, und zahlreiche kluge Köpfe arbeiten theoretisch und praktisch intensiv an der Weiterentwicklung des 3D-Drucks. Aber gerade die langlebige Architektur erweist sich als zähes Terrain.

Originaltext Französisch

Prototyping in der Werfthalle

Industrie und Maker Movement im Brooklyn Navy Yard

Kaja Kühl, John Bartelstone (Bilder)

Der 120 Hektaren grosse Brooklyn Navy Yard, wo einst 70 000 Werftarbeiter Schiffe für die US-Marine bauten, rostete jahrzehntelang vor sich hin, bis ihn die Stadt New York zur Ansiedlung neuer Industrien bestimmte. Seither bezogen vor allem neu gegründete Betriebe des Maker Movement – vom Lebensmittelhersteller über Rooftop-Farmer bis hin zu Co-Working-Büros und Hightech-Firmen die denkmalgeschützten Bauten am East River – dank städtischem Schutz trotzt das Gewerbe dem Druck der Immobilienspekulation.

Erstling

Jetzt teilnehmen! werk, bauen + wohnen und der BSA Schweiz haben den Wettbewerb Erstling zur Architekturkritik ausgeschrieben. Gesucht werden kluge Texte über neu entdeckte Erstlingswerke.

Debatte

In Heft 6 – 2015 hat Tibor Joanelly das Phänomen des Neuen Realismus in Verbindung zur neueren Deutschschweizer Architektur gebracht. In einem zweiten Aufsatz sagt er, wie man mit dem Neuen Realismus navigieren kann.

Wettbewerb

Zwei Wettbewerbe wurden in Mendrisio auf benachbarten Grundstücken und nahezu zur gleichen Zeit ausgelobt: Erweiterungen für das Spital Beata Vergine und die Accademia di architettura. Die Resultate hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck.

Recht

Terrassenhäuser können als Stockwerkeigentum organisiert sein oder als Einzelparzellen mit Überbaurecht. Kritisch wird es in beiden Fällen, wenn Renovationen an der Gebäudehülle
anstehen.

Kolumne: Architektur ist … (nur nicht) Einschlafen

Daniel Klos, Johanna Benz (Illustration)

«Let’s work really hard!»: Wer Architektur macht, kennt durchwachte Nächte. Im grossartigsten Architekturbüro der Welt wird eine Stadt entworfen, irgendwo in der Wüste Arabiens, und unser Kolumnist kämpft gegen den Schlaf.

Stadt und Park ins Bild gesetzt

Erweiterung des Thuner Wocher-Panoramas von Graber & Steiger Architekten

Peter Röllin, Dominique Marc Wehrli (Bilder)

Das weltweit älteste erhaltene Panorama-Rundbild zeigt die Stadt Thun um 1814. Sein Schutzbau im Schadaupark hat nun durch die Luzerner Architekten Graber & Steiger eine Erweiterung erhalten.

Dichte Packung

Fragen zum Masterplan Hochschulquartier Zürich

Daniel Kurz

Kritische Fragen zum Masterplan Hochschulquartier Zürich: 350 000 Quadratmeter Nutzfläche sollen dort zusätzlich unterkommen, öffentliche Mitsprache ist nicht vorgesehen.

werk-material 02.02 / 670

Lernlandschaften

Daniel Kurz, Julian Lanoo (Bilder)

Primarschulhaus Mühlematt in Engelberg von Rahbaran Hürzeler Architekten und BGM Architekten, Basel

werk-material 02.02 / 671

Lernlandschaften

Daniel Kurz, Roland Bernath (Bilder)

Primarschule Zinzikon in Winterthur von Adrian Streich Architekten, Zürich

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